LIVE AT OPEN SOURCE, CHÉRI!
Chers ER FRANCIENS!
C’est clair: ihr habt mächtig Bock auf hexenheiße Live-Musik und ER FRANCE liegen mal wieder dekadent-gelangweilt im Sonnenstuhl mit blau-weiß gestreiftem Leinenbezug an der Côte d’Azur und beklagen sich, dass die „Fines de clair“ in dieser Saison einfach nicht die richtige Finesse im Geschmack haben und dass man besser die „Huîtres de pleine mer“ aus Cherbourg hätte ordern sollen. Die Sonne strahlt gleißend hell, die grün getönten Brillen bieten nur bedingt Schatten. Bringt Absinth! Soweit die bekannten ER FRANCE-Sorgen & Nöte. „Was also tun?“ denkt ihr da, „Ich hab doch dermaßen Bock auf ER FRANCE-Rock!“. OK, Vorschlag zur Güte: wir haben letztes Jahr extra für euch verrückte Rock’n’Roll-Partycrowd beim legendären Open Source-Festival an der Düsseldorfer Galopprennbahn unsere sexy Live-Performance getapet. Und die hauen wir jetzt raus. Ab heute gibt’s also das Album “Live at Open Source, Chéri!” (Lolila / Broken Silence). Die geballte Raw Power des Auftritts bekommt ihr wie gewohnt im Plattenladen (wer weiß noch, was das ist?) oder bei Amazon als CD und überall natürlich als Download. Das müssen wir euch ja wohl nicht mehr erklären.
Cool, dass wir natürlich dank WLAN auch in der Strandbar „Sur la côte“ oder in unserem Studio in der Villa Nelcôte (Villefranche-sur-Mer) für euch erreichbar sind. Laßt also via mail / Kommentar mal hören, wie unsere live-tunes euch touchen, mit welchem der 10 Tracks ihr euch am liebsten abschießt und / oder eine Familie gründet!?
Wer gerne was Visuelles von unserem Open-ER-Gig hätte, der kann mal auf unseren einschlägigen Seiten wie Myspace oder Facebook in die „Open Source“-Fotoalben schauen. Unsere Haus- und Hofphoto-Grafen haben sich mächtig ins Zeuch gelegt und die Linse tanzen lassen. Wer cool ist, findet dort auch garantiert den Videomitschnitt von Bunch TV. Die eleganten Bunch-Damen und Bunch-Herren haben vier unserer Who-The-Fuck-Has-Invented-The-Rock’n’Roll-If-Not-Us-Songs fürs TV eingefangen: „You’ll Possibly Disagree (Short Version)“, „Man In Black“, „In The Cheapo Bar“ & „Joé And The Unalienable Right To Fail“.
Und während wir uns gerade mit unseren Halstüchern aus feinster chinesischer Raupenseide die Schweißperlen von der hohen Stirn wischen, klimpern unsere flinken Finger schon wieder ein paar aufreizende Chords fürs nächste Album. Aber davon mehr, wenn wir wieder zurückkommen. Wenn wir zurückkommen. Say Yeah!
Isabelle, André, Janosch, Daniel. Oktober 2010.
